Mystische Monster - Geisterhund
Inhaltsverzeichnis
Volksglauben und Alte Legenden
Der Geisterhund

Sein Fell ist schwärzer als die Nacht und schimmert nicht im Mondlicht wie das Fell von normalen lebenden Hunden. Seine Zähne sind erschreckend lang und scharf. Von seinen Lefzen tropft faulig, nach Schwefel riechender Speichel. Seine Klauen entspringen riesigen Pfoten, mit denen sich das Untier lautlos fortbewegen kann. Selbst in weichem Sandboden hinterlässt es keine Spuren.
Manche sprechen von bösartig glühenden Augen, andere erwähnen nur schrecklich leere Höhlen.
„Dem Aberglauben zufolge bringt es Unglück oder sogar dem Tod, wenn du in der Nacht einem Geisterhund mit schwarzem Fell und glühenden Augen sieht. Mit seinen dämonischen roten Augen erschreckt er nachts Reisende. Bevor er erscheint, verspürt man ein unnatürliches Frösteln, heißt es.“
In den unbestätigten Berichten heißt es, dass die geisterhaften Hunde hinsichtlich ihrer Größe zwischen normaler Statur bis hinauf zu der eines Pferdes schwankten.
Ursprung der Legende:
Die meisten Geschichten stammen aus Großbritannien, doch meinen Fachleute, die Wikinger hätten sie aus Skandinavien mitgebracht. Oft treten Hunde in Kirchen auf. Der Geisterhund, der 1577 die Kirche von Blythburgh in Suffolk besuchte tötete drei Menschen. Geisterhundgeschichten inspirierten auch Sir Arthur Conan Doyle zu seinem Sherlock Holmes Roman der Hund der Baskervilles.
Zuweilen wird, wenn vom Geisterhund gesprochen wird, er auch als Schicksalshund bezeichnet. Seine Erscheinung soll dem Betrachter nichts allzu Gutes verheißen, wenn auch nicht zwangsläufig. Häufig erschreckt der Geisterhund seine Opfer förmlich zu Tode, lässt sie dann allerdings in Ruhe weiterleben; dies wird bei anderen schwarzen Hunden oft auf ähnliche Weise erwähnt. Man erzählt von Sichtungen, wo er ohne Kopf auftrat, und von anderen, auf denen er eher zu schweben als zu laufen schien. Im Volksmund wird gesagt, dass das Wesen bevorzugt Grabstätten, Seitenstraßen, Kreuzungen und dunkle Wälder heimsucht.

Der Geisterhund in der Moderne
Die Band The Darkness veröffentlichte auf ihrem 2003er Album Permission To Land einen Song über das Blythburg-Tier namens "Black Shuck"
In dem dritten Band der Harry Potter-Reihe wird Sirius Black, der Pate von Harry, welcher sich in einen großen schwarzen Hund verwandeln kann, für einen sogenannten Grimm gehalten, der ein böses Todesomen sein soll. Ebenso verheißt die Erscheinung von Black Shuck meist Unheil.
Der Hund ist der Anführer einer Gruppe mythologischer Charaktere der Comicserie London Falling von 2000 AD.
Im Kinderbuch The Runton Werewolf von Ritchie Perry ist der Black Shuck ein "Gronk"...Mitglied einer Rasse freundlich gesinnter formwandelnder Außerirdischer, Nachfahren jener, die unabsichtlich auf der Erde zurückgelassen wurden als einer von ihnen Verdauungsprobleme bekommen hatte.
"The Kettle Chronicles: The Black Dog" von Steve Morgan, ehemaliger Vikar von Bungay, beschreibt den Hund von Bungay und Black Shuck selbst; der Roman ist im Jahr 1577 angesiedelt.
Wissenswertes am Rande
Die frühesten Berichte über einen Geisterhund stammen aus dem Jahre 856 n. Chr. Damals tauchte er in Frankreich in einer Kirche auf, obgleich die Türen geschlossen waren. In der Kichre wurde es dunkel, als er im Mittelschiff auf und ab ging, als ob nach jemandem suchte. Dann verschwand er ebenso wie er erschienen war.

Inhaltsverzeichnis
Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Black_Shuck
Chris McNab- Mystische Monster – Unheimliche Kreaturen aus Legenden, Mythen und Medien, tosa- Verlag
Volksglauben und Alte Legenden
Der Geisterhund

Sein Fell ist schwärzer als die Nacht und schimmert nicht im Mondlicht wie das Fell von normalen lebenden Hunden. Seine Zähne sind erschreckend lang und scharf. Von seinen Lefzen tropft faulig, nach Schwefel riechender Speichel. Seine Klauen entspringen riesigen Pfoten, mit denen sich das Untier lautlos fortbewegen kann. Selbst in weichem Sandboden hinterlässt es keine Spuren.
Manche sprechen von bösartig glühenden Augen, andere erwähnen nur schrecklich leere Höhlen.
„Dem Aberglauben zufolge bringt es Unglück oder sogar dem Tod, wenn du in der Nacht einem Geisterhund mit schwarzem Fell und glühenden Augen sieht. Mit seinen dämonischen roten Augen erschreckt er nachts Reisende. Bevor er erscheint, verspürt man ein unnatürliches Frösteln, heißt es.“
In den unbestätigten Berichten heißt es, dass die geisterhaften Hunde hinsichtlich ihrer Größe zwischen normaler Statur bis hinauf zu der eines Pferdes schwankten.
Ursprung der Legende:
Die meisten Geschichten stammen aus Großbritannien, doch meinen Fachleute, die Wikinger hätten sie aus Skandinavien mitgebracht. Oft treten Hunde in Kirchen auf. Der Geisterhund, der 1577 die Kirche von Blythburgh in Suffolk besuchte tötete drei Menschen. Geisterhundgeschichten inspirierten auch Sir Arthur Conan Doyle zu seinem Sherlock Holmes Roman der Hund der Baskervilles.
Zuweilen wird, wenn vom Geisterhund gesprochen wird, er auch als Schicksalshund bezeichnet. Seine Erscheinung soll dem Betrachter nichts allzu Gutes verheißen, wenn auch nicht zwangsläufig. Häufig erschreckt der Geisterhund seine Opfer förmlich zu Tode, lässt sie dann allerdings in Ruhe weiterleben; dies wird bei anderen schwarzen Hunden oft auf ähnliche Weise erwähnt. Man erzählt von Sichtungen, wo er ohne Kopf auftrat, und von anderen, auf denen er eher zu schweben als zu laufen schien. Im Volksmund wird gesagt, dass das Wesen bevorzugt Grabstätten, Seitenstraßen, Kreuzungen und dunkle Wälder heimsucht.
Der Geisterhund in der Moderne
Die Band The Darkness veröffentlichte auf ihrem 2003er Album Permission To Land einen Song über das Blythburg-Tier namens "Black Shuck"
In dem dritten Band der Harry Potter-Reihe wird Sirius Black, der Pate von Harry, welcher sich in einen großen schwarzen Hund verwandeln kann, für einen sogenannten Grimm gehalten, der ein böses Todesomen sein soll. Ebenso verheißt die Erscheinung von Black Shuck meist Unheil.
Der Hund ist der Anführer einer Gruppe mythologischer Charaktere der Comicserie London Falling von 2000 AD.
Im Kinderbuch The Runton Werewolf von Ritchie Perry ist der Black Shuck ein "Gronk"...Mitglied einer Rasse freundlich gesinnter formwandelnder Außerirdischer, Nachfahren jener, die unabsichtlich auf der Erde zurückgelassen wurden als einer von ihnen Verdauungsprobleme bekommen hatte.
"The Kettle Chronicles: The Black Dog" von Steve Morgan, ehemaliger Vikar von Bungay, beschreibt den Hund von Bungay und Black Shuck selbst; der Roman ist im Jahr 1577 angesiedelt.
Wissenswertes am Rande
Die frühesten Berichte über einen Geisterhund stammen aus dem Jahre 856 n. Chr. Damals tauchte er in Frankreich in einer Kirche auf, obgleich die Türen geschlossen waren. In der Kichre wurde es dunkel, als er im Mittelschiff auf und ab ging, als ob nach jemandem suchte. Dann verschwand er ebenso wie er erschienen war.

Inhaltsverzeichnis
Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Black_Shuck
Chris McNab- Mystische Monster – Unheimliche Kreaturen aus Legenden, Mythen und Medien, tosa- Verlag
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