2.2 Cnidaria - Obelia

Obelia sp. (Meduse)

 

Metatzoa

                Eumetazoa

                               Cnidaria

                                               Hydrozoa: Hydromedusen

 

Aus welchen Schichten besteht der Schirm und welche Aufgaben haben sie?

„Glocke“

3 zelluläre uns 2 azelluläre Schichten

Ektoderm

stark abgeplattete Zellen

ohne kontraktile Fibrillen

äußere Mesegloea

recht massig

besteht aus: Proteoglykane, Glykoproteine, Kollagenfibrillen, viel Wasser

entodermale Subumbrellarplatte

mit Radialkanälen

innere Mesegloea

nicht so stark wie äußere M.

flächig abgeplattete Epithelzellen mit Bündel quer gestreifter Myofibrillen

                         àrhythmische Schwingbewegungen der Glocke

 

Können Sie ein Velum erkennen? Welche Funktion hat ein Velum (falls vorhanden)?

fehlt bei Obelia

(Bewegungsorgane – irisblendenartiger Vorsprung des Schirmrandes, gut ausgebildete Muskulatur)

 

Charakterisieren Sie die Organisation des Gastrovaskulärsystems und seine Aufgaben!

von entodermalen Geißelepithel ausgekleidet

an Grenze von Körperwand und Peristom: Tentakel

Mundöffnung erscheint als Quadrat, Ecken zipfelförmig ausgezogen

liegt an der Spitze des Mundrohres (Manubrium) = weites kurzes Rohr; kommt von einer viereckigen Erweiterung im Zentrum der Scheibe, Ausweitung nach unten zu, endet mit vier zungenförmigen, die Mundöffnung umstellenden Lappen

Magen liegt im Inneren des Manubirums

oberhalb gehen von ihm vier rechtwinklig gestellte Radialkanäle ab, die peripher in den unmittelbar am Scheibenrand verlaufenden Ringkanal einmünden

 

Untersuchen Sie den Bau der Tentakel! Variieren Länge und Anzahl?

hohl oder solide

Mit Nematocyten

Obelia geniculata:

solide, Achse von regelmäßig aneinander gereihten Entodermzellen

Ektoderm mit Nematocyten bedeckt (dunkle Pünktchen an Tentakel)

Basis Tentakel: kleine Anschwellungen, springen halbkugelförmig über den Schirmrand hervor

noch nicht voll entwickelte T.: Fehlen der Basalköpfe

Anzahl: auf jeden Quadranten 14- 18, aber nicht konstant

Länge variiert nach Entwicklungsstadium

 

Muskel- und Nervenzellen bilden die Grundlage der Rückstossbewegung. Wo kommen sie vor?

Muskelzellen: Subumbrella, Velum

Nervenzellen: zu zwei Ringen am Schirmrand angeordnet – der eine oberhalb, der andere unterhalb der Basis des Velums

obere à Tentakel

untere à Statcysten, Muskulatur Velum und Subumbrella

diffuser Nervenplexus

 

Gonaden werden nur bei ausgewachsenen Medusen entwickelt (14- 18 Tentakel pro Quadrant): 4 ektodermele Zellwucherungen an den Radiärkanälen; getrenntgeschlechtlich

 

 


Obelia – Polyp

 

Metatzoa

                Eumetazoa

                               Cnidaria

                                               Hydrozoa: Hydroidpolypen

 

Welche Abschnitte stellen Hydranthen und Hydrocauli dar?

Hydrocauli: schmälerer und erheblich längerer Stiel

Hydranth: erweiterter oberer Abschnitt = Polypenköpfchen

 

Liegt ein bestimmter Verzweigungstyp (sympodial, monopidiak, stolonial) vor?

sympodiale Verzweigung = Seitenzweige enden entweder in Hydranthen oder in Gongangien

 

Welche Strukturen werden als Hydrotheca und Periderm bezeichnet? Wie werden sie gebildet und welche Funktionen haben sie?

 

Periderm (Hülle)

vom Ektoderm abgeschieden

röhrenförmig

aus chinongegerbten Glykoproteinen und Chitinmikrofibrillen

von innen laufend verstärkt

umgeben Hydrocaulus

à Schutz

Hydrotheca (Becher)

Erweiterung des Peridermrohres

 

Polypenköpfchen ziehen sich in sie zurück

à Schutz

 

Untersuchen Sie den Bau der Tentakel!

einfacher Kranz

fingerförmig

im Ektoderm: zahlreich, etwas vorspringende Nematocyten

Bildung solide Achse durch in einer Reihe angeordneten Entodermzellen

 

Wo liegen Rüssel (Proboscis), Magen, Peridermdiaphragma?

Peridermdiaphragma: im untersten Abschnitt des Polypen bildet das Periderm eine ringförmige Querwand

Rüssel: der die Mundöffnung tragende Abschnitt (= oben) des Hydranthen ist zu einem Rüssel verschmälert

Magen: innerhalb der Hydranthenstiele = mit einschichtigen Endotherm ausgekleideter Kanal, der sich durch die ganze Kolonie  durchzieht und sich innerhalb eines jeden Polypenköpfchens zum Magenraum erweitert

 

Charakterisieren Sie die Bildung der Medusen im Blastostyl!

Blastostyl = aus Ekto- und Entoderm bestehtender Stiel

Gonophoren entstehen als seitliche Ausbuchtungen am Blastostyl

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