8.6. Hexapoda- Culicidae

Culicidae – Stechmücken

 

...

Hexapoda

      Ectognatha

                  Dicondylia

                             Pterygota

                                               Neoptera

                                                           Diptera

                                                                       Culicidae

 

Aus welchen Teilen besteht der Stechapparat?

 

nur die Weibchen stechen

Oberkiefer als Stechborste

beim Männchen zurückgebildet

Unterkiefer als Stechborste, Unterlippe als Rüsselscheide

Stechrüssel mit einem Bündel von nicht weniger als 6 Stechborsten, die in einer Stechborstenscheide, der umgewandelten Unterlippe ruhen (beim Stechen nicht mit in die Haut mit eingeführt, sondern knieförmig nach hinten eingeknickt) – Ende mit einem Lärchenpaar besetzt à Führung Stechborstenbündel

6 Stechborsten:

2 unpaare Gebilde: Ober- und Innenlippe

Oberlippe mit zur Innenseite eingerollten Rändern umschließt den Nahrungskanal, durch den das Blut hochgesaugt wird

Innenlippe der Länge nach vom Speichelgang durchbohrt, durch den als Ausscheidung der Speicheldrüsen der Speichel zur Rüsselspitze geleitet wird (à mischt sich mit dem Blut à Verhinderung der Gerinnung)

paarige Stechborsten (nadelförmigen Innenladen der Unterkiefer und Oberkiefer):

eigentlicher Stechvorgang:

am Ende mit Widerhäkchen besetzte Unterkieferborsten, die wechselweise in die Haut vorgestossen werden à Verankerung à Rückziehmuskeln bewirken, das übrige Stechborsten folgen

 

Wo entwickeln sich die Larven?

 

Wasseroberfläche

nur bei Gefahr lassen sie sich nach unten sinken

 

Welche Art überträgt Malaria?

 

Fiebermücken (Gattung Anopheles) à Ein Teil der Entwicklung  des Plasmodium läuft in dem Überträger Mücke ab

 

Stechen eines Individuums mit reifen Gechlechtszellen des Plasmodiums à Mitteldarm Mückenweibchen à ungeschlechtlichen Entwicklungsformen des Plasmodium entarten sehr schnell und gehen ein, reife Geschlechtszellen widerstehen Verdauungssäften des Mückendarms und wandeln sich schon in den ersten 10- 20 Minuten nach der Blutmahlzeit in befruchtungsfähige Zellen um à Makrogametozyt zu Makrogamet, Mikrogametozyt zu 4- 8 Mikrogameten à innerhalb 20 Minuten bis 2 Stunden nach Blutmahlzeit Befruchtung à nach ca. 30 Minuten Ookinet à nach mehreren Stunden Verschmelzung Gametenkerne à 24h nach Blutmahlzeit wandert O. durch Darminhalt zur Darmwand und durchbohrt Darmauskleidung à Oozyste à Platzen nach mehreren Tagen à mehrere Tausend Sporozoiten à Befallen ganze Mücke (auch Organe) verursachen aber keinen nennenswerten Schaden , Mehrzahl aber in Speicheldrüsen der Mücke à mind. 8- 10 Tage nach BMZ à Stechen eines Individuums, Abgabe Speichel + Plasmodium à weitere Entwicklung s. Plasmodiumvorlesung

Sporogonie abhängig, ob die Stechmückenart dem Plasmodium als Überträger zugeordnet ist

 

Unterscheiden Sie die Antennen bei mm und ww? Funktionelle Bedeutung?

 

vielgliedrige Fadenfühler

Männchen:

stark büschelig befiederte Fühler

sehr lang und wirtelige

hören mit Hilfe der Fühler den Flugton des Weibchens!

(sehr gute Ausbildung Johnstonsches Organ (liegt im 2. Antennenglied))

Weibchen:

schwächer befiedert

 

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