Israel ich komme !

Veröffentlicht auf von Ray Munchies

23.Juli

Wie einige vielleicht wissen und viele wohl auch nicht habe ich mich vor längerer Zeit über IAESTE für einen Praktikumsplatz in Israel beworben. Den hab ich glücklicherweise auch bekommen  :D.

Tja heute ging es dann los. Mein Flieger flog um 22:40 Uhr und mein gute Papi hat mich dahin gebracht. Und wir waren auch pünktlich. Am Flughafen angekommen hatte ich noch 2.3 Stunden Zeit, also habe ich mir etwas bei Burger King genehmigt und mich mit einem Buch hingesetzt. Ich bin eigentlich kein Leser, aber in dem Buch ging es um israelische Kultur etc … Dachte mir es währe doch nicht ganz falsch sich 5 vor 12 zu informieren, wie die Sitten und Kulturen in meinem Ankunftsland aussehen. Nach etwas hin und her habe ich es tatsächlich irgendwann in das Flugzeug geschafft. Ha Halt eins noch J. Am Flughafen wird das Handgepäck durchleuchtet… logisch. Irgendwas schien mit meinem Laptop nicht zu stimmen o.O. Der vorteil war, dass ich mit einer hübschen Polizistin in ein Hinterzimmer durfte. Dort wurde er dann abgesaugt.. der Laptop :P . Und meine Kamera. Scheinbar war nichts drauf also durfte ich wieder gehen. Als freier unbescholtener Bürger. Also geht doch … zurück zum Flugzeug.

Der Flug war eigentlich sehr komfortabel. Es gab allen möglichen Service. Olle decken, mit Styropor gefüllte Kissen, einen schrottigen Film (Bride Wars) und etwas zu essen… einen Happen. Geschlafen habe ich im Flugzeug eigentlich nicht. Ich bin zwar bei Nacht gereist, trotzdem gab es draußen sehr viele Lichter zu sehen. Es war schön teilweise saht man unten die Stadt und oben einen klaren Sternenhimmel.  Sehr romantisch J

 

Es ist mittlerweile schon der 24. Juli hoi

 

KARTE


Angekommen, am Flughafen, bin ich eigentlich ohne Probleme. Bei der Einreise wurde ich nach Strich und Faden ausgefragt. Wollte schon was unpassendes sagen, aber meine Freundin hat mir alle Bombenwitze für die nächsten Monate verboten –Mist- … Naaaja egal. Ich habe mir etwas Geld getauscht und eine SimKarte geholt. Danach wollte ich eigentlich mit einem Sammeltaxi nach Beer Sheva meinem Zielort. Taxi gab es nicht. –blöd- Also Zug. Bei der Zugauskunft bekam ich einen Zettel mit 3 Uhrzeiten –super- total aussagekräftig. Die Zugfahrpläne waren von 2008… ich hab mich durchgefragt. Es waren alle sehr hilfsbereit. Ich bin vom Flughafen eine Station mit dem Zug in die Stadt gefahren. Danach musste ich leider zwei Stunden  auf meinem Anschluss warten, den ich dann auch bekommen habe. Der Zug brachte mich nach 1 ½ Stunden in die Wüste, in den Süden von Israel, weg vom Meer und wie ich wusste, auch weg von den anderen Studenten, die mit IAESTE nach Israel kommen würden (sie kommen alle nach Haifa). Ich war ein klein wenig enttäuscht als ich aus dem Zug ausstieg. Es war eine kalte steinig sandige Landschaft, kein grün nicht. Naja was hab ich von der Wüste erwartet. Das was mich umgehauen hat war die Temperatur. Es war HEIß. Wahnsinnig heiß und es war erst 9 Uhr -.- Zu dieser Zeit hatte ich auch schon Kontakt zu meiner Betreuerin vor Ort, Sie beschrieb mir den Weg zum Studentenwohnheim, was eigentlich nicht nötig war, da mir ein netter Israeli den Weg zeigte. Die Menschen sind toll kann man nicht anders sagen. Mit Yael, meiner Betreuerin war ich für 13 Uhr verabredet. Ich war 9:15 Uhr am Wohnheim und hab da gewartet. Ich bin zwar auch im Zug schon eingeschlafen, hatte dort aber Angst, dass ich eventuell meine Station verschlafen könnte. Ich hab es mir also auf dem Vorplatz des Wohnheimes gemütlich gemacht und hab dort geschlafen. Die einzige Störung die ich hatte war, dass einer mich frage ob alles in Ordnung ist, was ich auch bejaht habe. 12:30 wurde ich von Yael abgeholt. Eine trächtige Frau um die 30. Was man erwähnen muss. Ich bin an einem Freitag angekommen. In Israel ist der Freitag der erste von 2 Wochenendtagen. Freitag und Samstag (Shabatt). Am Samstag ist Juden so gut wie gar nichts erlaubt. Es geht bei der Benutzung von Strom los und Endet irgendwo beim Autofahren und der Nahrungsaufnahmen.  Pff kompliziert. Yeal brachte mir also meinem Zimmerschlüssel und wir gingen auf meine Zimmer. Ein ca 20 m² großer Raum für 2 Personen … Na toll ein Doppelzimmer :/, Ecktisch, 2 Schränke, 2 Stühle usw. Als Büro ganz brauchbar. Zum intimen Wohnen auch noch, aber mit einem anderen noch dazu gnn. Ich hab Yeal auch gefragt und sie meinte, dass in 2 Wochen noch ein Deutscher Student kommen wird. TOLL auch noch ein Deutscher.. noch nicht mal in Israel hat man ruhe ^^.

Was soll´s ich hab mich häuslich eingerichtet bin fix in einen kleinen Kiosk unten an der Ecke gehoppst und hab mir Lebensmittel für Samstag und Sonntag geholt … War echt teuer der Spass. Wenn alles soviel kostet bin ich schneller arm als ich schauen kann -.- Naja es war ein Kiosk im Studentenwohnheim. Die müssen wohl teuer sein. Den Rest des Tages habe ich damit zugebracht mir einen kleinen Teil der Stadt anzusehen und zu schlafen. Was es zu essen gab.. pff ich weiß nicht was es war. Zwischen den ganzen Aufstrichen (Nutella etc) war eine Verpackung mit mir unbekanntem Inhalt, die ich gekauft habe. Zuhause angekommen stellte ich dann fest, dass es sich scheinbar um konservierte Umweltverschmutzung handeln müsste. Es war ölig bis zum Rand und wenn man  im Becher gerührt hat wurde Schlamm aufgewirbelt, der nach verbrannten Erdnüssen schmeckte. Toll oder -.-. Ich hab mir also was von der Umweltverschmutzung zugeführt und bin dann schlafen gegangen. Irgendwann in der Nacht konnte ich nicht mehr schlafen und bin aufgewacht. Da ich nicht einschlafen konnte habe ich mir ein Hörspiel eingeschaltet, was ich aber auch nur 5 Minuten gehört habe, weil ich wieder eingeschlafen bin. So Endete der 24. Juli. Hui morgen hab ich Geburtstag… Und keiner hier weiß davon L *schluchz Ich werde es wohl einigen Leuten auf die Nase binden müssen. Schnell mal rechnen wie alt ich werde … Ohh mein Gott bin ich alt pfff…  Bis morgen uiui so alt schon

Bis die Tage

Ray

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Veröffentlicht in Israel

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